4. KAMMERKONZERT                                                                                                                               

GESTATTEN, FELIX LÖFFLER - SOLOKLARINETTIST       
                                          
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Sonntag, 10.02.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal 

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Mit Werken von M. Weinberg, J. Brahms und M. Reger

„Lerne doch erstmal Klarinette, Kind, wenn du die beherrscht, kannst du immer noch Oboe lernen“. So kam Felix Löffler zur Klarinette, mit der er seit 2005 die Staatsphilharmonie unterstützt. Zusammen mit seinem Kollegen der Hochschule für Musik Mainz, dem Pianisten Prof. Thomas Hell - bekannt für seine Ligeti-Einspielungen - stellt er den immer mehr entdeckten Komponisten Mieczysław Weinberg mit dessen Klarinettensonate vor. Zum Brahms-Trio gesellt sich der Solocellist der Staatsphilharmonie Christoph Spehr. Die große B-Dur-Sonate des Genies aus der Oberpfalz, Max Reger, vervollständigt das Programm. Durch das Konzert führt der klassikaffine Schauspieler Frederic Böhle, bekannt aus der Fernsehserie „Rote Rosen“. Dem Nürnberger Publikum stellte er sich als Judas in der „Matthäus-Passion“ vor.                                                                                                                                         
8. KAMMERKONZERT

HARMONIE
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Sonntag, 30.06.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal

Mit Werken von C. W. Gluck und W. A. Mozart


Im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele 2019

Christoph Willibald Gluck: „La rencontre imprévue“ („Die Pilger von Mekka“)
„Alceste“
„Iphigénie en Tauride“
arrangiert für Bläser von Johann Nepomuk Wendt (1745 - 1801) und Joseph Triebensee (1772 - 1846) 


Klopstocks Oden und Lieder beym Clavier zu singen
Gäste: Ida Aldrian, Mezzosopran | Rita Kaufmann, Klavier 


Wolfgang Amadeus Mozart:
Die Entführung aus dem Serail KV 384
arrangiert für Bläser von Johann Nepomuk Wendt 
Moderation: Prof. Dr. Jörg Krämer
7. KAMMERKONZERT 

AUF SPURENSUCHE
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Sonntag, 26.05.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal

Mit Werken von R. Schumann, G. Kurtag, J. S. Bach und S. Gubaidulina

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“ - dieses Kirchenlied findet sich nicht nur in Bachs Chorälen wieder, die Melodie hat auch in Schumanns Klavierquartett Es-Dur Spuren hinterlassen. Innerhalb des Kammerkonzerts begeben wir uns auf Spurensuche nach weiteren Verknüpfungen verschiedener Werke und Epochen, wobei der Bezug zu Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt steht. Im Werk von S. Gubaidulina (Meditation über den Bachchoral „Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit“) ist diese Verbindung zu Bach offensichtlich, wohingegen in den Bagatellen von György Kurtag neben der „Hommage à J.S.B.“ auch Claude Debussy zitiert wird. Schließlich kommt in der Triosonate G-Dur der Meister Bach selbst zu Wort - oder doch nicht? Die Sonate für Flöte, Violine und b.c. wird nicht eindeutig Johann Sebastian zugeschrieben, sondern steht im Verdacht, aus der Feder seines Sohnes Carl Philipp Emanuel zu stammen.
6. KAMMERKONZERT

PHILACADEMY 
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Sonntag, 28.04.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal

Die Akademisten der Staatsphilharmonie stellen sich vor!

Auch dieses Jahr gestalten unsere Akademistinnen im Rahmen der Kammerkonzerte der Philharmonie Nürnberg e. V. ein eigenes Programm. Dreizehn junge Musikerinnen, die über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen oder sich kurz vor dessen Abschluss befinden, sammeln in der Staatsphilharmonie praktische Erfahrungen, nachdem sie sich bei Probespielen gegen starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Sie werden betreut und beraten von erfahrenen Kolleg*innen aus den Reihen des Orchesters. Freuen Sie sich auf ein Konzert, das vom Schlagzeug bis zum Piccolo vielfältigste Instrumente in faszinierenden Werken präsentiert!
5. KAMMERKONZERT 

FÜNF VOR ACHT 
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Sonntag, 17.03.2019 um 15 Uhr, Gluck-Saal

Mit Werken von F. Mendelssohn Bartholdy und L. Spohr

Das zweite Streichquintett von Felix Mendelssohn Bartholdy entstand während eines idyllischen Sommerurlaubs 1845 und ist der Freundschaft mit dem Leipziger Geiger Ferdinand David zu verdanken, dem er nur ein Jahr vorher sein berühmtes Violinkonzert in e-moll gewidmet hatte. Der insgesamt virtuose Gestus im Stile eines „moltissimo concertissimo“ wird in diesem späten Werk auf einzigartige Weise durch Momente tiefen Ernstes, zartester Entrückung und höchster Erregung ergänzt. 
Als Louis Spohr 1812 das Orchester am Theater an der Wien übernahm, begann hier eine der reichsten und fruchtbarsten Perioden seines langen, schöpferischen Lebens. Während dieser Zeit entstand eines seiner bemerkenswertesten Kammermusikstücke, das Oktett op. 32. Sowohl die außergewöhnliche Besetzung mit 2 Hörnern und 2 Bratschen, das in sechs wunderbaren Variationen verwendete Händel-Thema der berühmten „Grobschmied-Variationen“, als auch die robusten Tanzrhythmen im Finale spiegeln den immensen Einfallsreichtum und die handwerkliche Meisterschaft Spohrs in Vollendung wieder.
3. KAMMERKONZERT 

MUSIK ZUM GROSSEN FEST 
3 Kammerkonzert


Sonntag, 16.12.2018 um 11:00 Uhr, Opernhaus

Böhmischer Advent mit Philharmenka und Martin Gratz


Was wäre ein Fest ohne Musik? Und welche Musik passt zum größten Fest des Jahres, wenn der König aller Könige erwartet wird? Diesen Fragen gehen die sieben Musiker der „Philharmenka“, der Nürnberger Böhmischen, auf den Grund, denn sie sind mit der musikalischen Umrahmung großer Feiern bestens vertraut. Es scheint ein Routine-Auftrag zu sein. Ob es aber festliche Fanfaren, brillante Barockmusik, lyrische Melodien, bodenständige Volksmusik oder gar „Weltmusik“ sein wird, die erklingt, muss sich noch herausstellen. Mit Hilfe von „ganz oben“ wird man der Lösung sicher näher kommen.
2. KAMMERKONZERT

MEDEA
2. Kammerkonzert Header


Sonntag, 25.11.2018 um 15 Uhr, Gluck-Saal

G. Bendas „Medea“ für Streichquartett und Sprecherin

Georg Bendas „Medea“ (1775) war einer der größten Erfolge im deutschen Musiktheater des späten 18. Jahrhunderts. Das Stück wurde jahrzehntelang überall in Mitteleuropa aufgeführt und galt als Hauptwerk der Gattung des „Mono-“ oder „Melodrams“. Im Unterschied zur Oper wird dabei gesprochener Text mit Instrumentalmusik verbunden; die traditionelle Formensprache der Oper (Arie, Rezitativ, Ensemble, Chor) ist aufgelöst und durch ein neuartiges Zusammenwirken von Musik und Sprache ersetzt. Am Ende seines Lebens überarbeitete Benda das Stück noch einmal tiefgreifend neu und zog dabei die Summe seiner praktischen Erfahrungen mit der Bühnenwirkung des Werks. Diese späte, in vieler Hinsicht wirkungsvollere Fassung blieb bislang jedoch völlig unbekannt, ebenso eine Einrichtung des Werks für Streichquartett und Sprecherin durch Benda aus demselben Jahr. (Die späte Orchesterfassung wird Mitte 2018 bei Bärenreiter in einer kritischen Edition erscheinen, hg. von Prof. Dr. Jörg Krämer.) 
Der antike Mythos von Medea, einer der faszinierendsten Frauengestalten überhaupt, ist bis in die Gegenwart lebendig geblieben – etwa in den großartigen Filmen von Pier Paolo Pasolini und Lars von Trier oder in Christa Wolfs Roman. Bendas Melodram lässt die antike Figur in einem heftigen, unlösbaren Konflikt der Emotionen lebendig werden: Enttäuschung, Liebe und Haß, Rachegefühle, Wut und Trauer lösen sich in ihrem Inneren in rascher Folge ab und finden in der vielgestaltigen Affektlandschaft der Musik Bendas einen dichten Ausdruck, der Generationen von Hörern in Bann zog. Kein Geringerer als W. A. Mozart bewunderte das Werk dafür zutiefst. Benda legte sein Werk als Virtuosenstück für die Hauptdarstellerin an; auch heute noch entfaltet das Werk seine außergewöhnliche Ausdruckskraft, wenn es von einer großen Schauspielerin zum Leben erweckt wird.
1. KAMMERKONZERT

"NAH UND DOCH SO FERN"
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Sonntag, 14.10.2018 um 15:00 Uhr, Gluck-Saal

Mit Werken von G. Mahler, A. Schnittke und J. Brahms

Ein Nachmittag mit drei Kammermusikwerken und Texten, die trotz ihrer zeitlichen Distanz sich doch in mancher Hinsicht gleichen. Johannes Brahms vollendete 1875 sein drittes Klavierquartett in c-moll, für welches er mehrere Anläufe brauchte. Bezeichnend für dieses Werk ist, dass er dem Werk ausnahmsweise autobiographische Bezüge anvertraute. So schrieb er an seinen Verleger: „Außerdem dürfen Sie auf dem Titelblatt ein Bildnis anbringen! Nämlich einen Kopf mit der Pistole davor. Nun können Sie sich ein Bild von der Musik machen.“ Kurz nach der Uraufführung komponierte der junge Schüler Gustav Mahler mehrere kammermusikalische Werke, von denen leider nur mehr der Kopfsatz eines Klavierquartetts in düsterem a-moll erhalten blieb. Das nahm Alfred Schnittke 100 Jahre später zum Anlass, ein Klavierquartett zu schreiben. Aus einem weiteren Satzfragment Mahlers entstand durch seine eigene Themenverarbeitung ein Werk, das mit Mahlers Originaltakten und einer vibrierenden Dissonanz endet.

Das Konzert wird mit Texten, gelesen von der jungen Schauspielerin Bettina Langehein, bereichert und ergänzt.
8. PHILHARMONISCHES KONZERT

FESTWIESENKONZERT WAR REQUIEM 

Freitag, 13.07.2019 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Konstantia Gourzi und Benjamin Britten


Zum Abschluss der Spielzeit lädt die Staatsphilharmonie zu einem Sommerfest rund um die Meistersingerhalle. Höhepunkt ist die abendliche Aufführung eines Auftragswerks von Konstantia Gourzi und von Benjamin Brittens „War Requiem“, einem eindrucksvollen und bewegenden Plädoyer für den Weltfrieden, musiziert von einem großen Solistenensemble und mehreren Nürnberger Chören.
7. PHILHARMONISCHES KONZERT 

SCHUBERTS GROSSE C-DUR-SINFONIE

Freitag, 17.05.2019 um 20:00 Uhr, Meistersingerhalle

Werke von Igor Strawinsky, Jean Sibelius und Franz Schubert


Drei Komponisten, drei Gattungen, drei Meisterwerke – das 7. Philharmonische Konzert wartet mit einer exquisiten Trias von Werken auf, die heute alle zum Standardrepertoire in den Konzertsälen weltweit gehören. Igor Strawinsky war 28 Jahre alt, als er von Sergej Diaghilew den Kompositionsauftrag für eine Ballettmusik erhielt. Für den jungen Komponisten war das nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine große Chance, schließlich wurden die Premieren der Ballets Russes von der europäischen Musikwelt mit Aufmerksamkeit verfolgt. Strawinsky nutzte diese Chance: Sein Ballett „Der Feuervogel“ markiert den Beginn seiner internationalen Karriere. Zwar ist er musikalisch noch sehr der russischen Tradition verhaftet, aber die Primaballerina Tamara Karsawina tat sich bereits hier schwer mit den ungewöhnlichen Rhythmen, die später zum Markenzeichen des Komponisten wurden. Für Jean Sibelius dagegen blieb der Erfolg bei der Uraufführung seines Violinkonzertes aus. Daran hatte der Solist des Abends allerdings keinen geringen Anteil, denn er war offensichtlich nicht in der Lage, den virtuosen Violinpart angemessen zu spielen. Sibelius selbst war ein sehr guter Geiger und hatte die Ansprüche hochgeschraubt. Nach der missglückten Uraufführung nahm er sich das Werk aber nicht nur deswegen vor: Er vereinfachte die Struktur und befreite die Solostimme von allerlei dekorativem Beiwerk. In dieser Form wurde das Konzert mit seiner spätromantischen Tonsprache zu einem der wichtigsten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts. Franz Schuberts Große C-Dur-Sinfonie wurde zu Lebzeiten des Komponisten überhaupt nicht gespielt, erst 1839 wurde das Werk auf Initiative von Robert Schumann uraufgeführt. Mit der Sinfonie, die nach heutiger Zählung die achte und letzte des Komponisten ist, hat Schubert seine Beschäftigung mit der Gattung zum meisterhaften Abschluss gebracht. In einer knappen Stunde („himmlische Längen“, Schumann) präsentiert er eine in seiner Ausgewogenheit fast klassisch zu nennende Sinfonie, die jedoch in Bezug auf Harmonik, Orchestrierung und Dimension zweifelsohne im Geist der Romantik steht.
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